Biografische Filme sind persönliche Zeitdokumente

In einem biografischen Filmportrait geht es um Sie selbst. Oder um einen Menschen, der Ihnen nahesteht. Oder um Ihre Familie. Oder um die Geschichte Ihrer Partnerschaft. Es geht um Sie, wie Sie - hier und heute - sind.  Und es geht darum, wie Sie geworden sind, wer Sie sind. Es geht um das, was Ihnen im Leben wichtig ist und wichtig war. Und es geht um das, was Sie sich für die Zukunft wünschen und erhoffen. Es geht um das, was Sie über das Leben gelernt haben. Es geht um das, was Sie wissen und um das, woran Sie glauben. Es geht darum, wie Sie sich selbst sehen; oder auch darum, wie andere Ihnen nahestehende Menschen Sie sehen. In einem biografischen Film kann es um Ihre Lebensgeschichte und die großen Fragen des Lebens gehen; und genauso gut um Ihre Gegenwart und die kleinen Freuden und Sorgen Ihres Alltags.

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Wie entsteht ein biografischer Film?

Ein biografischer Film besteht zum einen aus dem, was Sie in zwei oder drei Interviews vor meiner Kamera über sich erzählen mögen.  In diesen Interviewgesprächen befrage ich Sie zu Ihrer Lebensgeschichte und Ihren Erinnerungen an die wichtigen Ereignisse und Stationen in Ihrem Leben. Eine wichtiges Hilfsmittel sind dabei auch alte Fotos, Briefe oder andere Dokumente, die Sie aufbewahrt haben. Diese können zur Veranschaulichung des Erzählten in den Film eingefügt werden.

Zum anderen begleite ich Sie mit der Kamera in Ihrem Alltag - z.B. bei der Ausübung eines Hobbies, beim Zusammensein mit Ihrer Familie, bei einem Spaziergang durch Ihre Heimatstadt, oder zu einem besonderen Ort, der Ihnen wichtig ist. Vielleicht möchten Sie auch nahe Freunde, Familienmitglieder oder alte Berufskollegen, die etwas über Sie erzählen können, zu Wort kommen lassen. So entsteht ein sehr vielschichtiges und persönliches Dokument lebendiger Erinnerung, das für Sie selbst, für Ihre Angehörigen und Freunde, wie auch für Ihre Kinder und Enkelkinder von einzigartigem Erinnerungswert sein wird.

Biografische Filme sind angewandte Biografiearbeit

Der Prozess der Erstellung eines biografischen Filmportraits beinhaltet wesentliche Elemente einer angewandten Biografiearbeit und kann so nebenbei auch einen therapeutischen Wert entfalten. In der offenen Gesprächssituation des Interviews gehe ich mit Ihnen gemeinsam auf Spurensuche in Ihrer Vergangenheit. Meine Fragen als Interviewer regen Prozesse des Erinnerns und Reflektierens an, was für Sie bereichernd und stärkend sein kann. So hat schon der Prozess der Erstellung eines Biografiefilms seinen Wert. Das fertige Produkt schließlich kann ebenfalls von therapeutischem Nutzen sein, wenn im fortgeschrittenen Alter die eigene Erinnerungsfähigkeit (z.B. aufgrund einer Demenzerkrankung) schwindet. Die im Film dokumentierte Erinnerung kann dann helfen, sich der eigenen Lebensgeschichte und der persönlichen Identität länger bewußt zu bleiben. Ein Biografiefilm hilft später auch denen, die einen an Demenz erkankten Menschen pflegen, diesen auch als die Person zu sehen und zu verstehen, die er oder sie einmal war.

Biografische Filme sind eine Sache des Vertrauens

Zu Beginn steht daher immer ein persönliches Kennenlernen. Dies ist für Sie kostenlos und unverbindlich. Sie können mich in Ruhe kennenlernen und wir überlegen gemeinsam, wie Ihr Biografiefilm realisiert werden könnte. Wenn Sie möchten, erstelle ich Ihnen dann auf der Grundlage dieses Gespräches ein schriftliches Angebot für Ihren Biografiefilm.

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