Biografische Filme sind persönliche Zeitdokumente

In einem biografischen Filmportrait geht es um Sie selbst. Oder um einen Menschen, der Ihnen nahesteht. Oder um Ihre Familie. Oder um die Geschichte Ihrer Partnerschaft. Es geht um Sie, wie Sie - hier und heute - sind.  Und es geht darum, wie Sie geworden sind, wer Sie sind. Es geht um das, was Ihnen im Leben wichtig ist und wichtig war. Und es geht um das, was Sie sich für die Zukunft wünschen und erhoffen. Es geht um das, was Sie über das Leben gelernt haben. Es geht um das, was Sie wissen und um das, woran Sie glauben. Es geht darum, wie Sie sich selbst sehen; oder auch darum, wie andere Ihnen nahestehende Menschen Sie sehen. In einem biografischen Film kann es um Ihre Lebensgeschichte und die großen Fragen des Lebens gehen; und genauso gut um Ihre Gegenwart und die kleinen Freuden und Sorgen Ihres Alltags.

In mehreren geführten Interviews befrage ich Sie zu Ihrer Lebensgeschichte und helfe Ihnen, Ihre Erinnerungen an die wichtigen Ereignisse und Stationen in Ihrem Leben wach zu rufen. Eine wichtiges Hilfsmittel sind dabei auch alte Fotos oder Filmaufnahmen, die Sie aufbewahrt haben. Diese werden zur Veranschaulichung des Erzählten in den Film eingefügt. So entsteht ein sehr persönliches Dokument lebendiger Erinnerung, das für Sie selbst, für Ihre Angehörigen und Freunde, wie auch für Ihre Kinder und Enkelkinder von einzigartigem Erinnerungswert sein wird.

Biografische Filme sind angewandte Biografiearbeit

Der Prozess der Erstellung eines biografischen Filmportraits beinhaltet wesentliche Elemente einer angewandten Biografiearbeit und entfaltet dadurch auch einen therapeutischen Wert. In der offenen Gesprächssituation des Interviews gehe ich mit den Protagonist*innen gemeinsam auf Spurensuche in Ihrer Vergangenheit. Meine Fragen und meine natürliche Neugier als Interviewer, regen Prozesse des Erinnerns und der Selbstreflektion an und vertiefen diese, was für das Gegenüber bereichernd und stärkend sein kann. Aber auch, wenn im fortgeschrittenen Alter die eigene Erinnerungsfähigkeit (z.B. aufgrund einer Demenzerkrankung) schwindet, wird die im Film dokumentierte Erinnerung helfen, sich der eigenen Lebensgeschichte und persönlichen Identität länger bewußt zu bleiben. Ein Biografiefilm hilft später auch denen, die einen an Demenz erkankten Menschen pflegen, diesen weiterhin als die Person zu sehen und zu verstehen, die er eigentlich ist.

Biografische Filme sind eine Sache des Vertrauens

Der Kern jedes biografischen Films sind zwei bis drei Interviews von jeweils ca. zwei Stunden Dauer. Dazu kommen, je nach Möglichkeit dokumentarische Aufnahmen in Ihrem Alltag. Ich begleite Sie z.B. mit der Kamera bei der Ausübung eines Hobbies, beim Zusammensein mit Ihrer Familie, bei einem Spaziergang durch die Natur oder zu einem Ort, der Ihnen besonders wichtig ist. Vielleicht möchten Sie auch nahe Freunde, Familienmitglieder oder alte Berufskollegen, die etwas über Sie erzählen können, zu Wort kommen lassen. All dies braucht ein gewisses Maß an Vertrauen und wechselseitiger Bereitschaft, sich auf einen solchen Prozess einzulassen. Zu Beginn steht daher immer ein persönliches Kennenlernen. Dies ist für Sie kostenlos und unverbindlich. Sie können mich in Ruhe kennenlernen und wir überlegen gemeinsam, wie Ihr Biografiefilm realisiert werden könnte. Wenn Sie möchten, erstelle ich Ihnen dann auf der Grundlage dieses Gespräches ein schriftliches Angebot für Ihren Biografiefilm. 

Interessieren Sie sich für ein biografisches Filmportrait? Dann vereinbaren Sie jetzt einen Beratungstermin. Nehmen Sie hier Kontakt  mit mir auf.